Kimbaland im Regen

Draußen drohen dunkle Wolken am verhangenen Himmel, es regnet immer wieder und die Temperaturen um 4 Grad wirken wirklich nicht einladend. Wer möchte da das Haus verlassen?

Natürlich die Hunde der Kimbaland-Mitglieder, für sie scheint Regen kein Hinderungsgrund für jedwede Aktivitäten zu sein. Also nehmen sich Frauchen und Herrchen, ob sie wollen oder nicht, die passende Kleidung, leinen ihre Hunde an und auf gehts nach Kimbaland. Denn dort warten die Übungsstunden und das Trainerteam. Anscheinend haben die Trainer wie die Hunde auch kein Problem mit dem Regen und den Temperaturen, oder?

Und so starten an diesem verregneten Samstag Nachmittag Anfang Februar die vielen Welpen in zwei Gruppen in der Welpenstunde. Herrchen lernt die Touchübungen und Frauchen versucht, mit der Leine den neugierigen Welpen auf sich zu beziehen, es gibt für diesen ja so vieles zu entdecken. Alle sind pitsche patsche nass, aber bereits kleine Fortschritte lassen alles vergessen.

Die parallel stattfindende Jundhundestunde wird auf den Weg neben dem Bahndamm verlegt, um den Rasen auf Platz 1 bei diesem Wetter zu schonen. Mit aufgesetzten Kapuzen oder Mützen schützen sich die Menschen, während die Hunde sich wie immer auch bei diesem Wetter pudelwohl zu fühlen scheinen.

Das Cateringteam startet an diesem Samstag offiziell mit seinem Service für das Jahr 2017. Renate Wieneke und Elli Stauder bieten Kaffee, Kuchen und Würstchen an. Sie haben wettermäßig ein besseres Los gezogen, schließlich arbeiten sie in ihrer Küche ja im Trockenen. Das gilt auch für die Terrasse, zwar ohne Regen aber doch kühl. Das stört einen Hundefreund nicht, er trinkt auch Kaffee unter diesen Randbedingungen.

Auch der Infobereich ist sehr gut besucht, da ist es auch trocken und, mit warmer Kleidung versehen, folgen die Neumitglieder und alle Interessierten den Informationen vom Vereinsvorsitzenden Manfred Wieneke.

Für die Stunde der Fortgeschrittenen muss sich Heidelies Wörner etwas Neues überlegen, Platz 1 ist nicht nutzbar und auf der Kiesfläche der Anlage lässt es sich nicht so gut üben. So finden die einzelnen Übungen dann auf den Zufahrten zu den unteren Parkplätzen statt, für Mensch und Hund eine neue Umgebung und damit eine Herausforderung an die Konzentration jedes einzelnen.

Auch die Wege von und zu den Parkplätzen werden in die Übung mit einbezogen. So kann an den Toren das Kommando „Hinter mir“ geübt werden mit einer anschließenden Konfrontation der Hunde untereinander. Irgendwann am Nachmittag scheint ein einsamer Wolf auf Platz 1 sein Rudel zu suchen. Aber nein, er hat den Anschluß nicht verpasst, er hatte in der Junghundestunde frei.

Am Ende sind alle Herrchen und Frauchen und auch die Trainer froh, nach Hause zu dürfen. Aber missen wollte keiner diesen Nachmittag mit Kimbaland im Regen.