Sommerfest 2015 – Ein Junghund erzählt

Hallo, mein Name ist Hans-Werner und ich bin, wie man auf Kimbaland sagt, ein Junghund, und zusammen mit meiner Familie ein Neumitglied. Ich besuche aktuell die Junghundestunden an den Wochenenden und habe jetzt mein erstes Sommerfest auf Kimbaland erlebt. Hier ist mein Bericht, natürlich aus meiner Sicht geschrieben und gesehen.

Schon als wir ankamen, mein Frauchen Hermine, mein Herrchen Ottwald und ich, waren erste Vorboten von „da ist heute etwas Besonderes los“ zu spüren. Die Parkplätze waren schon gut gefüllt und am Eingang zu Platz 1 standen auffällig viele Herrchen und Frauchen mit meinen Kumpels.

Es ging dann für uns auch gleich hektisch zur Junghundestunde, die diesmal seltsamerweise auf den Weg am Bahndamm stattfand, aber so standen wir wenigstens im Schatten. Hektisch, weil meine Beiden die vorgezogenen Anfangszeiten an diesem Tag natürlich verpasst hatten, aber es reichte noch.

Nach der Stunde habe ich dann mal schnell nachgeschaut, der obere Platz war gesperrt! Als ich durch das Tor durchlugte, habe ich zwar einiges dort herum liegen gesehen, aber so richtig schlau bin ich da noch nicht geworden.

Nach der Übungsstunde mussten sich alle stärken, Ottwald auch, obwohl er während der Junghundestunde heute „frei“ hatte. Hermine war nämlich dran, um mit mir geduldig zu lernen, denn ich verstehe noch nicht immer, was sie von mir will. Ottwald hat sich dann mit einem Radler vom „Team der Tankstelle“ gestärkt und Hermine wie immer mit Kaffee und Kuchen vom „Kuchenteam“.

Dann trafen wir uns alle auf Platz 1. Wow, die Trainer müssen wohl die ganze Nacht gearbeitet haben, denn der Platz war vollgestellt mit vielerlei seltsamen bunten Geräten und anderen Gebilden. Was das wohl sollte?

Wir wurden von den Trainern und ihren heutigen Helfern in Gruppen aufgeteilt. Ich habe dabei Hermine in Richtung meines Kumpels Robert gezogen. So kamen wir in die gleiche Gruppe mit Robert und seinem Frauchen und gehörten dann zum selben Team.

Und dann ging es los. Ich musste über, durch und unter Stangen, Bänder, Bretter und noch vieles mehr laufen und springen. Es war toll und Hermine musste richtig mitmachen. Auch Robert hatte Spaß. Seinem Frauchen ging es wohl manchmal zu schnell, denn Robert musste sie öfter mit sich ziehen.

Es gab dann zwischendurch eine Pause für alle, es war ja auch richtig heiß. Am Stand der Bäckerei für Hundekuchen und Keksdosen war viel los. Viele Menschen in grauen Hemden haben dort gearbeitet und es roch ganz toll. Hermine hat dann ein Foto von mir machen lassen und das kam an Ort und Stelle auf meine persönliche Keksdose für zuhause. Ein paar Kekse durfte ich schon testen: sehr lecker. Wir nutzen die Pause auch, um bei Petshop-Stand vorbeizugehen. Dort gab es eine Waage, ich bin schon wieder um 2 kg gewachsen!

Dann war da noch die Tombola, ich habe Hermine beim Loskaufen geholfen und ihr mit meinen gedrückten Krallen Glück gewünscht. Das Zelt mit den Gewinnen wartete dann auf sie und sie hat ganz gut abgesahnt. Na klar, wenn ich dabei bin.

Dann ging es wieder auf dem Platz, die zweite Runde wurde eingeläutet. Jetzt war Ottwald dran und, ohje, das bei den einzelnen Geduld- und Geschicklichkeitsspielen. Mir wurde das Leben auch ganz schön schwer gemacht. So musste ich Leckeres aus dem Wasser holen, ich hätte es auch gerne so genommen. Auch Ottwald hatte so seine Probleme, z.B. beim Dosenwerfen. Ich wollte ihm immer helfen, aber die Trainerin wollte das irgendwie nicht, komisch.

Dann war Schluss und Ottwald glücklich, denn er streichelte mich und gab mir eine Unmenge an Leckerlis aus der neuen Keksdose. Hermine und Ottwald holten sich Essen und Trinken, ihr sonntägliches Mittagessen wurde mit Renates leckeren Rouladen nachgeholt. Herrchen und Frauchen haben dann mit anderen Menschen zusammen eine Gruppe gebildet. Es gab viele Gruppen an den einzelnen Tischen, es gibt da wohl ähnliche Regeln wie bei uns in der Übungsstunde. Ich habe wieder aufgepasst, dass alles klappt.

Beim Essen fiel dann der doch der eine oder andere Happen wie zufällig von Hermines Teller in Richtung meiner Schnauze. Ich habe sie doch ganz gut erzogen, denn ich bin ja noch soo klein. Als alle mit dem Essen fertig waren, konnte ich endlich auf dem Gelände mit meinen Kumpels rennen und Kämpfchen machen.

Zu späterer Stunde gab es etwas besonderes zu trinken, ich habe es durch die Unruhe bei Ottwald mitbekommen. Es kostete wohl nichts und roch furchtbar und auf jeden Fall nicht nach Wasser. Hermine murmelte etwas von Autofahren und gab ihr Glas an Ottwald. Sie nannte die Flüssigkeit Flutlichtcocktail, dabei war es noch glockenhell auch ohne Flutlicht.

Naja, diese Ungenauigkeiten von den Menschen kenne ich, wenn sie mich heute mit Fuß und Hand und morgen mit Hier und Dort oder auch mit Links und Rechts versuchen zu dirigieren. Dann war aber Schluss und auch ich war jetzt müde. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei, Herrchen und Frauchen werde ich mitbringen.

Bis dann,
Euer Hans-Werner, der Junghund.

Übrigens, Ottwald hat auch ein paar Bilder gemacht:

Bildergalerie Sommerfest 2015

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